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Neues Projekt: der BUS

Es geht weiter!

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Ein Paar Monate nach der Konferenz, startet in wenigen Wochen schon das zweite Projekt aus der Wo Lang-Feder. Und dieses

Mal kann man“starten“ wörtlich nehmen, de

nn es geht um Motoren…

Ein BUS, ein BUS!

Wir haben einen BUS und werden durch Deutschland fahren, um ein neues Bild von Demokratie entstehen zu lassen.

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1068 km – 25 Tage – 7 Städte
Die Stationen sind:   
30.08. Alfter, Alanus-Hochschule 31.8.-2.9. Bonn, Münsterplatz 4.9.-6.9. Koblenz, Löhrrondell         7.9 .- 9.9. Herbstdialoge, Cusanus Hochschule Bernkastel-Kues 11.9.-13.9. Jena, Löbderstraße 16.9.-17.9. Chemnitz, Klosterstraße 18.9.-20.9. Leipzig, Wilhelm Leuschner Platz                         21.9.-24.9. Berlin (Orte stehen noch nicht fest)

Besucht uns, lasst euch überreschen und überrascht uns, plant mit, bringt Ideen ein, nehmt Kontakt auf.

Mail: kilian-kilian93@web.de

Um den BUS und den Wandel unsere Demokratie weiter ins Rollen zu bringen brauchen wir Eure Unterstützung!
Spendet hier:

Der „wo lang? BUS“ ist eine Unternehmung in Kooperation mit ENDBOSS projects · concepts

Hier könnt ihr Eindrücke von dem Bus bekommen und dem Motte mit dem Robin und Max von ENDBOSS  unterwegs sind „ geht nicht, gibt´s nicht!“:

Eine Frage, fünf Anworten: was ist Glück?

Wo Lang stellt Fragen. An die Welt, an sich selbst und an euch.

Dieses Mal: Wovon träumst du?

MARIE, 22marie-001

In der Sonne sitzen und an nichts denken. Wenn möglich mit lieben Menschen um mir, aber wenn nicht reiche ich mir selbst.

GEORG, 22

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Kurz gesagt bedeutet Glück für mich, mich am Abend eines Tages auf den nächsten Tag zu freuen.

NILS, 22

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Die Liebe von Menschen annehmen und ihnen meine schenken können.

JOHANNA, 22

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Für mich bedeutet Glück mit mir selber zufrieden zu sein und für meine Überzeugungen eintreten zu dürfen. Mich nicht den Erwartungen der Gesellschaft beugen zu müssen und mich einbringen zu können. Gehört zu werden und bei Entscheidungen mitwirken zu können.

PIERRE

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Ich bin am glücklichsten wenn ich mich tief verbunden fühle mit Menschen. Es kann auch anstrengend sein, es kann heftige Prozesse zwischenmenschlich geben, aber ich merke ich fühle mich lebendig, wenn ich authentisch Menschen begegnen kann.

Eine Frage, fünf Antworten: Wovon träumst du?

Wo Lang stellt Fragen. An die Welt, an sich selbst und an euch.

Dieses Mal: Wovon träumst du?

RICARDA, 18

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Von einer Welt in der Länder, Kulturen und vor allem Menschen sich mit gegenseitigem Respekt begegnen können.

NICOLAS, 18

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Davon, dass wir Grenzen überwinden. Vor allem unsere eigenen.

JOHANNA, 22

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Dass wir es tatsächlich schaffen den Klimawandel aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Und das wir einen größeren Wissensdurst in der Gesellschaft erlangen.

HELENA, 18

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Von mehr Vielfalt. Dass wir nicht mehr alles schwarz-weiß sehen, sondern auch die Graustufen zu sehen und lieben lernen.

BENJAMIN

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Von morgen.

10 (und ein Paar mehr) Gründe wieso die Unterstützung auf Crowdfunding sinnvoll ist

Wohl an – ein Zehntel des Weges ist geschafft! Wir danken allen bisherigen UnterstützerInnen für Ihren Beitrag und begrüßen Euch in der Wo Lang Gemeinschaft.

Auf dem Weg ist uns aufgefallen, dass vielen nicht klar ist, was mit dem Geld passieren soll. Das Geld ist in die Aufwandskalkulation eingeplant für Referenten-Honorare, qualitative und nachhaltige Verpflegung und geringe Teilnehmerbeiträge. Wir gehen optimistisch jetzt schon davon aus, dass die Konferenz stattfinden wird. Aber wie? – da geht es jetzt erst in die heiße Phase! Potential und Umfang der Konferenz wollen weiterhin noch ausgehoben, ermöglicht und wachgeküsst werden.

Warum ist eine Untersützung des Projekts also sinnvoll?

Folgend 10 (oder villeicht auch mehr) Anregungen:

• Weil du so ermöglichst, dass die Teilnahme an der Konferenz unabhängig von finanziellen Mitteln des Einzelnen bleibt
• Weil wir so Künstlern und Referenten ein entsprechendes Honorar ermöglichen können
• Weil du dann schon im Vorhinein zum einem Teil von Wo Lang wirst!
• Weil du so ermöglichst, dass wir den Ideen der Konferenz schon in der Umsetzung gerecht werden
• Weil du ermöglichst, dass wir so nachhaltiger sein können (und leckeres Bio-Essen bereitstellen können, mjam mjam)
• Weil es tolle Dankeschöns gibt!
• Weil du so ermöglichst, dass Kreativität und Innovation in die Welt kommt
• Weil du so dazu beiträgst, dass Projekte realisiert werden können die sonst nicht das notwendige Startkapital hätten.
• Weil du unseren Mut mit deinem Vertrauen honorierst
• Weil du so die Idee des Crowdfunding verbreitest und mehr Menschen davon begeisterst
• Weil du so beweist, dass Generation Y mehr ist als nur beziehungsunfähig
• Weil du dich bestimmt auch schon einmal gefragt hast: Wo Lang?

Hier geht es direkt zum Crowdfunding: https://www.gemeinschaftscrowd.de/https-wolangkonferenz-org

Aus dem Geist der Demokratie Bedingungsloses Grundeinkommen

Prof. Dr. Sascha Liebermann, Ankündigungstext Impulsvortrag:
17796680_1449242688481425_2955179507403112181_n.jpg „Seit etwa dreizehn Jahren wird über den Vorschlag eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) in Deutschland öffentlich, über alle politischen Lager hinweg, diskutiert. Erneuten Schwung erhielt die Debatte zum einen durch die Volksabstimmung in der Schweiz im vergangenen Jahr, zum anderen durch die Frage, welche Folgen wohl die Digitalisierung für die Arbeitswelt haben werde. Manche Länder erwägen Feldexperimente, um Auswirkungen zu erproben oder haben damit schon begonnen (Finnland, Niederlande, Kanada). Was macht den Vorschlag so weitreichend, weshalb stößt er auf solch vehemente Kritik?
Das BGE richtet sich, wenn man es systematisch betrachtet, gegen die Erwerbszentrierung der sozialen Sicherungssysteme und ihre Folgen. Ein legitimes Einkommen kann heute nur erzielt werden, indem man erwerbstätig ist. Alle Einkommensersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rente usw. leiten sich davon. Entweder müssen Ansprüche auf Leistungen durch Erwerbstätigkeit erworben werden oder die Leistungsbezieher müssen danach streben, wieder in den Arbeitsmarkt zu gelangen – dazu dienen den Jobcentern auch Sanktionsinstrumente. Diese Engführung des Leistungsverständnisses lässt andere Leistungsformen unter den Tisch fallen (sogenannte Care-Arbeit, bürgerschaftliches Engagement), die für ein Gemeinwesen ebenso unerlässlich sind. Sie untergräbt aber auch unternehmerische Initiative, weil der Sozialstaat ein ausgesprochenes Misstrauen in die Bereitschaft sich einzubringen ausspricht. Ein BGE würde unternehmerische Initiative hingegen stärken und einen längeren Atem für die Entwicklung sowie Durchsetzung von Idee und Produkten ermöglichen.
Noch weitreichender sind die Folgen für das Selbstverständnis als Gemeinwesen. Wovon lebt die Demokratie, von Vertrauen oder bevormundender Anleitung? Wissen die Bürger nicht selbst am besten, welches Leben sie leben sollen oder muss ihnen das nahegelegt werden? Wäre demnach ein BGE nicht ganz einfach eine konsequente Fortentwicklung des Sozialstaats aus dem Geist der Demokratie?“

Zur Person:
Prof. Dr. Sascha Liebermann hat Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse an der J. W. Goethe Universität in Frankfurt am Main studiert und wurde dort 2001 in Soziologie promoviert. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent im Bereich Arbeitssoziologie an der Universität Dortmund tätig und hat zuletzt an der Ruhr-Universität Bochum ein Projekt zum Grundeinkommen geleitet. Von 2011 bis 2013 war er Gastwissenschaftler an der ETH Zürich. Seit April 2013 hat er eine Professur für Soziologie an der Alanus Hochschule inne und leitet die Forschungsstelle „Bildung und gesellschaftlicher Wandel“ des Fachbereichs Bildungswissenschaft. Einer der Schwerpunkte der Forschung ist die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens. Liebermann ist Mitbegründer der Initiative «Freiheit statt Vollbeschäftigung» (2003), die sich für eine öffentliche Diskussion um ein Grundeinkommen einsetzt.

Wir sind online!

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Lange hat es gebrodelt in unseren WG-Küchen und unseren Köpfen. Nach Monaten des Tüfftelns, Planen, Alles-über-Bord-schmeißen und Wieder-von-vorn-anfangen ist es nun endlich soweit: wir sind online!

Mit einer Flyer- und Plakatieraktion bei großartigstem Wetter am Tag der offenen Tür der Alanus Hochschule konnten
wir gestern unser „Baby“ endlich an die Öffentlichkeit bringen. Außerdem durften wir das kreative Ambiente nutzen und unser Talent vor der Kamera unter Beweis stellen – mehr dazu in den nächsten Tagen.

Nun ist es also offiziell, und das bedeutet auch, dass die heiße Phase des Liken, Teilen und Anmelden beginnt. Schön, dass Du da bist! Damit Du von fortan auf dem Laufenden bleibst gib uns einen „Daumen-hoch“ auf Facebook oder lass dich tagtäglich von unserer schönen Bilderauswahl auf Instagram berieseln. Und am besten sicherst du hier gleich deinen Platz auf der Konferenz. Die ersten zehn Anmeldungen kriegen einen Handkuss 🙂

Lass uns die Reise beginnen, wir freuen uns wie Honigkuchenpferde!