Speaker

Elena Tzara

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Premium Cola

Elena arbeitet seit drei Jahren bei Premium mit (www.premium-kollektiv.de), ist schon seit langem an dem Thema Nachhaltigkeit interessiert, und glaubt an das zukunftsweisende Potenzial einer Sharing-Kultur. Elena ist langjähriges Mitglied des bundesweiten Vorstandes von foodsharing (www.foodsharing.de), welcher das Entstehen dieser großen Initiative möglich gemacht hat. Drüber hinaus hat sie auch Projekte selber gegründet, wie z.B. ein Online-Start-up (www.thejamble.com) und ein Ballon-Kunstkollektiv (www.balloomination.de). Sie liebt kreative und konzeptuelle Aufgaben und arbeitet daher gerne in Projekten mit offenen, flexiblen Strukturen.

Elena ist im Zentrum Hamburgs geboren, sie hat es aber immer schon in die Ferne gezogen. So wohnte sie einige Jahre in Chile und Australien, und ihren Rucksack voller Reiseerfahrungen füllt sie gerne weiterhin.

Oliver Gross

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Sonett

Oliver Groß arbeitet seit 2015 mit Begeisterung beim ökologischen Wasch- und Reinigungsmittelhersteller Sonett. Er ist dort für Personalthemen verantwortlich, sowie Teil der erweiterten Geschäftsführung. Unternehmerschaft und Selbstaktivierung sind Entwicklungsthemen die ihn individuell und in Sonett existenziell begleiten und herausfordern.

Oliver Groß studierte Sportwissenschaften mit Spezialisierung auf Psychologie, Teambuilding und kognitive Architektur von Bewegung in Deutschland, Frankreich und China. Als Geschäftsführer des Rotonda Business-Club in Köln war er insbesondere für die Organisation von Veranstaltungen zum Thema alternativen Wirtschaftens verantwortlich.

 

Marina Weisband

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Projektleiterin

Marina Weisband wurde 1987 in Kiew in der Ukraine geboren. Ihre Familie zog sechs Jahre später im Zuge der Regelung für Kontingentflüchtlinge nach Deutschland. Weisband machte 2006 ihr Abitur in Wuppertal und studiert seitdem Psychologie in Münster. Sie engagierte sich ehrenamtlich im Wuppertaler Elternverein 3×3 e.V.,  der Migrantenfamilien betreut. Von 2011 bis 2012 war sie politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland, wo sie für die Meinungsbildung innerhalb der Partei und für die Repräsentation nach außen zuständig war. 2012 ließ sie sich nicht erneut zur Wahl aufstellen, um ihr Diplom zu machen. Weisbands politische Schwerpunkte liegen in den Bereichen der Bildung und der Bürgerbeteiligung. In ihrem Buch „Wir nennen es Politik“ (2013 erschienen im Tropen-Verlag) schildert sie für Politik-Neueinsteiger die Möglichkeiten neuer demokratischer Formen durch Nutzung des Internets. Seit 2014 arbeitet sie bei politik-digital als Projektleterin für aula.

Daniel Häni

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Unternehmer

«Was würden Sie arbeiten, wenn für ihr Einkommen gesorgt wäre?»

Daniel Häni ist Mitbegründer und Mitglied der Geschäftsleitung des unternehmen mitte seit 1998. Das bekannteste Kaffeehaus der Schweiz in einer ehemaligen Bank mitten in Basel. Häni gründete 2006 zusammen mit dem Künstler Enno Schmidt die Initiative Grundeinkommen. Im Herbst 2008 brachten sie den Film Grundeinkommen – ein Kulturimpuls heraus, der bereits über 700’000 mal gesehen wurde. Im Frühling 2012 wurde die Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen lanciert und am 4. Oktober 2013 mit 126’000 gültigen Unterschriften und einer spektakulären Performance erfolgreich im Bundeshaus in Bern eingereicht.

 

Ministerium für Glück und Wohlbefinden

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Gemeinsam zum Bruttonationalglück – Eine Ermutigung der Glücksministerin. Auf kreative und lockere Weise animiert Glücksministerin Gina zum Nachdenken und Mitmachen: Was zählt wirklich? Was macht mich glücklich? Was kann man tun und verändern? Das hat positive Auswirkungen auf das persönliche, geschäftliche und gesellschaftliche Wohlbefinden. Sie klärt auf, was es mit dem „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ auf sich hat, welche Ideen und Visionen dahinter stecken, zudem gibt es alltagstaugliche und interaktive Einblicke in die Glücksforschung und Positive Psychologie. Mit spielerischen Impulsen, bunten Interaktionen mit dem Publikum und mit einer guten Portion Spaß macht sie Mut, das eigene Glück aktiv anzupacken und zu gestalten.

Johannes Stüttgen

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Johannes Stüttgen studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Joseph Beuys, der ihn 1971 zum Meisterschüler ernannte. Mit ihm gründete Beuys im selben Jahr die „Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“. 1987 gründete er zusammen mit Brigitte Krenkers den OMNIBUS für direkte Demokratie.
Heute ist Stüttgen als Künstler und Autor bekannt für seine Arbeit an der Sozialen Plastik.  Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Neubestimmung der Begriffe durch Denken. Für ihn ist der Auftrag der Kunst die Verwirklichung der Direkten Demokratie. Kunst bezieht sich nicht mehr nur auf Musik, Malerei oder Tanz…. Die Frage nach Kunst, Freiheit, Schönheit und Stimmigkeit gründet sich in jedem Menschen und bezieht sich auf jede Arbeit.

Zentrum für politische Schönheit

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Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ist eine Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit. Es setzt auf Menschlichkeit als Waffe, experimentiert mit den Gesetzen der Wirklichkeit und beruht auf aggressivem Humanismus. Widerstand ist eine Kunst, die weh tun, reizen und verstören muss. Grundüberzeugung des Zentrums für Politische Schönheit ist, dass die Lehren des Holocaust durch die Wiederholung politischer Teilnahmslosigkeit, Flüchtlingsabwehr und Feigheit annulliert werden und dass Deutschland aus der Geschichte nicht nur lernen, sondern auch handeln muss. Internationale Empörung und Hoffnung sind keine Strategie. Im ZPS bebauen Kreative und Humanisten das Niemandsland zwischen Wirklichkeit und Ideal.

Sascha Liebermann

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Prof. Dr. Sascha Liebermann hat Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse an der J. W. Goethe Universität in Frankfurt am Main studiert und wurde dort 2001 in Soziologie promoviert. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent im Bereich Arbeitssoziologie an der Universität Dortmund tätig und hat zuletzt an der Ruhr-Universität Bochum ein Projekt zum Grundeinkommen geleitet. Von 2011 bis 2013 war er Gastwissenschaftler an der ETH Zürich. Seit April 2013 hat er eine Professur für Soziologie an der Alanus Hochschule inne und leitet die Forschungsstelle „Bildung und gesellschaftlicher Wandel“ des Fachbereichs Bildungswissenschaft. Einer der Schwerpunkte der Forschung ist die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens. Liebermann ist Mitbegründer der Initiative «Freiheit statt Vollbeschäftigung» (2003), die sich für eine öffentliche Diskussion um ein Grundeinkommen einsetzt.

Philip Kovce

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Philip Kovce, geboren 1986, forscht am Basler Philosophicum sowie an der Seniorprofessur für Wirtschaft und Philosophie der Universität Witten/Herdecke. Er gehört dem Think Tank 30 des Club of Rome an und engagiert sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Tobi Rosswog

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Tobi Rosswog ist als Aktivist, freier Bildungsreferent und Initiator in verschiedenen radikal-emanzipatorischen Initiativen und Kollektiven aktiv. Unter anderem im Netzwerk living utopia mit welchem Mitmachräume nach den begleitenden Motiven geldfrei, vegan, ökologisch und solidarisch verwirklichen werden, um andere Selbstverständlichkeiten erlebbar zu machen. Aktuell organisiert er auch beim MOVE UTOPIA Zusammen!Treffen! für eine Welt nach Bedürfnissen und Fähigkeiten mit und gesaltet ein Hofprojekt, um einen dauerhaften utopischen Freiraum zu schaffen